Allergie beim Hund - Symptome und Kosten

Allergie beim Hund - Symptome, Kosten und Versicherung

  1. Das Wichtigste & echte Kosten
  2. Was die Behandlung kostet
  3. Häufige Fragen

Eine Allergie beim Hund ist chronisch - die Behandlung kostet je nach Schwere rund 600-2.500 EUR pro Jahr, ein Leben lang. Umweltstoffe, Futtermittel und Kontaktreize lösen Juckreiz, Hautentzündungen und Ohrprobleme aus. Medikamente wie Apoquel oder Cytopoint lindern die Symptome, heilen die Allergie aber nie. Die Diagnose läuft nach GOT, die eigentliche Falle liegt aber in der Versicherung: Einmal diagnostiziert, gilt die Allergie als Vorerkrankung und ist bei einem neuen Vertrag dauerhaft ausgeschlossen.

Das Wichtigste & echte Kosten

Was eine Allergie beim Hund ist

Drei Formen: Umweltallergie (Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel), Futtermittelallergie (Huhn, Rind, Getreide) und Kontaktallergie (Gräser, Reinigungsmittel). Das Immunsystem reagiert über auf eigentlich harmlose Stoffe. Meist tritt sie im Alter von 1-3 Jahren auf und verschlimmert sich mit der Zeit. Betroffen sind etwa 10-20% aller Hunde

Symptome - worauf Sie achten müssen

Ständiges Kratzen und Knabbern (Pfoten, Bauch, Ohren). Gerötete, entzündete Haut. Wiederkehrende Ohrentzündungen, Hot Spots, Haarausfall. Pfotenlecken, Kopfreiben an Gegenständen. Verdauungsprobleme bei Futtermittelallergie. Oft saisonal oder ganzjährig

Diagnose 150-400 EUR

Klinische Untersuchung sichert den Verdacht ab. Ein Allergietest (Intradermaltest oder Bluttest) grenzt Umweltallergene ein. Eine Futtermittelallergie lässt sich nur über eine 8- bis 12-wöchige Ausschlussdiät nachweisen - kein Bluttest ersetzt sie. Nach GOT etwa 150-400 EUR

Behandlung 40-150 EUR/Monat

Apoquel (Oclacitinib) oder Cytopoint-Spritzen lindern den Juckreiz. Dazu kommen medizinische Shampoos, Ohrenbehandlungen und bei Sekundärinfektionen Antibiotika. Eine Hyposensibilisierung (SIT) ist im ersten Jahr teurer, danach günstiger. Laufend etwa 40-150 EUR/Monat

Jahreskosten 600-2.500 EUR

Diagnose plus laufende Behandlung. Weil die Allergie lebenslang gemanagt wird, summieren sich die Kosten über die Jahre auf 600-2.500 EUR pro Jahr.

Chronisch - lebenslanges Management

Eine Allergie wird gemanagt, nicht geheilt. Die Behandlung ist lebenslang. Die Symptome bessern sich, verschwinden aber selten ganz.

Die Vorerkrankungs-Falle

Sobald die Allergie diagnostiziert ist, gilt sie als Vorerkrankung. Wechseln Sie danach die Versicherung, schließt der neue Anbieter genau diese Allergie und ihre Folgen dauerhaft aus - nicht nur während einer Wartezeit.

Gefährdete Rassen

Französische und Englische Bulldoggen, Labradore, Golden Retriever, West Highland Terrier, Boxer und Deutsche Schäferhunde. Kurzköpfige Rassen neigen zu Hautfaltenproblemen.

Was die Behandlung kostet
600 EURtypisch pro Jahr

Diagnose plus laufende Behandlung - bei schweren Fällen deutlich mehr.

Diagnose (Untersuchung + Allergietest) 150-400 EUR
Behandlung (Apoquel/Cytopoint u.a.) 40-150 EUR/Monat
Gesamt pro Jahr 600-2.500 EUR

Häufige Fragen

Echte Antworten zu Symptomen, Kosten und Versicherung.

Woran erkenne ich eine Allergie beim Hund?
Typisch sind ständiges Kratzen, Pfotenlecken, Kopfreiben und Knabbern an der Haut. Dazu gerötete, entzündete Stellen an Bauch, Achseln, Pfoten und Ohren, wiederkehrende Ohrentzündungen, Hot Spots und Haarausfall. Bei einer Futtermittelallergie kommen oft Erbrechen oder Durchfall dazu. Hunde niesen selten - eine Allergie zeigt sich fast immer über die Haut.
Was kostet die Behandlung einer Allergie pro Jahr?
Je nach Schwere etwa 600 - 2.500 EUR pro Jahr. Die Diagnose mit Untersuchung und Allergietest liegt bei 150 - 400 EUR. Die Dauerbehandlung mit Apoquel oder Cytopoint kostet rund 40 - 150 EUR im Monat, dazu kommen Shampoos, Ohrenbehandlungen und bei Sekundärinfektionen Antibiotika. Weil die Allergie chronisch ist, laufen diese Kosten ein Leben lang.
Was ist der Unterschied zwischen Futtermittel- und Umweltallergie?
Eine Umweltallergie (atopische Dermatitis) wird durch Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel oder Gräser ausgelöst - oft saisonal, mit breitem Juckreiz. Eine Futtermittelallergie reagiert auf Proteine wie Huhn, Rind oder Getreide, meist ganzjährig und häufiger mit Verdauungsproblemen. Der einzige verlässliche Nachweis für eine Futtermittelallergie ist eine 8- bis 12-wöchige Ausschlussdiät, kein Bluttest.
Zahlt die Versicherung die Allergiebehandlung?
Nur, wenn Sie den Hund vor den ersten Symptomen versichert haben. Danach wird es heikel: Eine Allergie ist eine chronische Erkrankung, und sobald sie diagnostiziert ist, gilt sie als Vorerkrankung. Wechseln Sie die Versicherung, schließt der neue Anbieter genau diese Allergie und ihre Folgekosten dauerhaft aus - nicht nur während einer Wartezeit. Manche Tarife deckeln zudem die Erstattung für chronische Leiden. Prüfen Sie beides vor Abschluss.
Welche Rassen sind besonders gefährdet?
Französische und Englische Bulldoggen, Labradore, Golden Retriever, West Highland Terrier, Boxer, Shar Peis und Deutsche Schäferhunde neigen stark zu Allergien. Kurzköpfige Rassen sind besonders anfällig für Sekundärinfektionen in den Hautfalten. Grundsätzlich kann aber jeder Hund eine Allergie entwickeln, auch Mischlinge.

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Marcel Janik, Gründer von RealVetCost
Marcel Janik Founder of realvetcost.com

Meine Schwiegermutter brachte ihren Deutschen Boxer in die Tiernotaufnahme - 1.200 Dollar für Untersuchungen, keine Diagnose. Ein anderer Tierarzt löste das Problem in Minuten mit Tabletten für 8 Dollar.

Quellen

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  1. 1 Ein Hinweis zu dieser Recherche. Dies ist keine Gesundheits-, Rechts- oder Finanzberatung. Wir sind Designer und Programmierer, die für die Community recherchieren. Gebühren und Tarifbedingungen ändern sich, und wir sind weder Tierärzte noch Versicherungsvermittler. Bei Beschwerden gilt: ab in die Tierarztpraxis. Die folgenden Quellen sind unsere Grundlage - prüfen Sie sie selbst.
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