Wartezeit: die Zeit zwischen Vertragsabschluss und tatsächlichem Versicherungsschutz

Wartezeit
wann Ihr Schutz wirklich beginnt

Die Wartezeit ist die Zeitspanne zwischen Vertragsabschluss und dem Beginn des tatsächlichen Versicherungsschutzes. Üblich sind 1-3 Monate für Krankheit und Unfall zusammen - einige Anbieter werben mit kurzen 30-Tage-Fristen, und bei Unfällen verzichten etliche OP- und Vollschutz-Tarife ganz auf die Wartezeit oder begrenzen sie auf etwa eine Woche. Was in dieser Zeit passiert, zahlen Sie selbst.

WICHTIGSTE FAKTEN

Wartezeit Was jeder Tierhalter wissen sollte

Der Vertrag läuft ab Tag eins - der Schutz oft erst Wochen oder Monate später.

Was sie bedeutet

Erkrankt Ihr Hund innerhalb der Wartezeit, zahlt die Versicherung nicht - auch wenn der Vertrag längst unterschrieben ist und Beiträge fließen. Typisch sind 1-3 Monate für Krankheit und Unfall zusammen. Die Wartezeit gilt sowohl bei der OP-Versicherung als auch bei der Vollkrankenversicherung.

Warum es sie gibt

Die Wartezeit schützt den Versicherer davor, dass Halter erst dann einen Vertrag abschließen, wenn die teure Behandlung schon absehbar ist. Sie ergänzt damit die Regeln zur Vorerkrankung: was vor dem Abschluss bestand, ist ausgeschlossen - was kurz danach auftritt, fällt in die Wartezeit.

Die Unfall-Ausnahme

Bei Unfällen leisten viele Tarife sofort oder nach etwa einer Woche - etliche OP- und Vollschutz-Tarife verzichten für Unfälle ganz auf die Wartezeit. Der Hintergrund: ein Unfall ist nicht planbar, das Missbrauchsrisiko entfällt. Einzelne Anbieter werben sogar mit Tarifen komplett ohne Wartezeit.

Worauf Sie achten sollten

Schließen Sie die Versicherung ab, solange Ihr Hund gesund ist - nicht erst, wenn ein Eingriff im Raum steht. Eine Kreuzband-OP für 2.500-4.500 EUR in der Wartezeit zahlen Sie komplett selbst. Vergleichen Sie neben der Dauer der Wartezeit auch Selbstbeteiligung und den erstatteten GOT-Satz.

Wartezeit bei der Tierkrankenversicherung erklärt

Häufige Fragen zur Wartezeit

Wie lange dauert die Wartezeit üblicherweise?
Typisch sind 1-3 Monate für Krankheit und Unfall zusammen. Einige Versicherer werben mit kurzen 30-Tage-Fristen, andere Tarife leisten bei Unfällen sofort oder nach etwa einer Woche.
Gibt es Tierversicherungen ohne Wartezeit?
Ja - etliche OP- und Vollschutz-Tarife verzichten bei Unfällen ganz auf die Wartezeit, und einzelne Anbieter werben mit Tarifen komplett ohne Wartezeit. Prüfen Sie im Bedingungswerk genau, für welche Fälle der Verzicht gilt.
Was passiert, wenn mein Hund während der Wartezeit krank wird?
Die Behandlung zahlen Sie selbst - der Schutz greift erst nach Ablauf der Wartezeit. Je nach Versicherer kann eine in der Wartezeit aufgetretene Erkrankung zudem wie eine Vorerkrankung behandelt und dauerhaft ausgeschlossen werden. Fragen Sie im Zweifel vor dem Abschluss nach.
Warum verlangen Versicherer überhaupt eine Wartezeit?
Ohne Wartezeit könnte ein Halter den Vertrag erst dann abschließen, wenn die teure Behandlung bereits absehbar ist, und ihn danach wieder kündigen. Die Wartezeit verteilt das Risiko fair auf alle Versicherten - und ist der Grund, warum sich ein früher Abschluss lohnt.

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